weitere notizen zur süddeutschen zeitung

weitere notizen zur süddeutschen zeitung

heute ist mal wieder die süddeutsche zeitung opfer meiner literarischen ausflüge. zwei dinge sind mir in den letzten tage aufgefallen: zum einen gab es heute mal wieder einen lustigen fall von misplacement von werbung, zum anderen ist auf gar nicht so mysteriöse weise in den letzten tagen ein artikel verschwunden, den ich getweetet hatte. erster fall ist schnell geklärt, es handelt sich um einen adsense-anzeigenblock, der einfach eine absurd/lustige kundenauswahl vorgenommen hatte, im screenshot unten links zu sehen: in einer bildserie über fiese scheitel mehr oder minder prominenter menschen wurde von google werbung für geschlechtskrankheiten plaziert (siehe hierzu auch teil zwei des beitrages ;)) – bei adsense-anzeigen analysiert ein bot den content der site und sucht dann automatisch dazu passende anzeigen. das geht immer mal wieder mehr oder minder schief und ist oftmals lustig anzusehen, wie auch in diesem fall. die süddeutsche war mir halt bereits früher durch komische placements aufgefallen, da passte das ins bild.

zum anderen hatte ich vor ein paar tagen einen artikel über twitter verlinkt, den ich für bemerkenswert hielt, da er zeigte, dass eine meines erachtens bereits tote girl-band doch noch in der lage ist, interessante schlagzeilen zu produzieren. und zwar dergestalt, dass no angels-mitglied nadja benaissa zwischen 2004 und 2006 ungeschützten sex mit mindestens drei männern gehabt haben soll, ohne auf ihre hiv-infektion hinzuweisen. wie bitte? da muss man zunächst erstmal verdauen, dass die junge frau hiv-positiv sein soll. das allein ist schon eine nachricht, die durch die deutschen boulevard-blätter gegangen wäre wie mein sushi-messer durch california rolls. aber ungeschützter sex mit mehreren männern (hintereinander, bevor ich auch noch verklagt werde), und ohne die sexual-partner darauf hinzuweisen? wenn sich hier eine band auf dem absteigenden ast nochmal ins gespräch bringen wollte, machen die no angels keine halben sachen, soviel ist sicher. was ich jedoch eigentlich sagen wollte, ist dass die süddeutsche den artikel, durch den ich auf diese sache aufmerksam geworden bin, wieder aus dem programm genommen hat. grund dafür könnte diese story sein, die berichtet, dass die bild-zeitung unter androhung einer strafe von 250.000 euro vom angels-management genötigt wurde, die berichterstattung über frau benaissa einzustellen. da hat die sz wohl auch gleich mal vorsorglich die schotten dicht gemacht. man darf gespannt sein, was an der ganzen story dran ist und wie sie weitergehen wird… ps: der name no angels gewinnt grad eine ganz neue bedeutung.

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