manchmal macht die welt einen traurig

gute ideen gibt es zuhauf. zumindest fühlt es sich so an. und die wenigsten werden umgesetzt. auch das fühlt sich zumindest so an. eine gute idee ist es, etwas zu machen, was menschen nützt oder freude bringt. eine schlechte idee ist es, etwas nur zu tun, um damit geld zu verdienen. zumindest einem selbst sollte es spaß machen. von spaß kann man aber bekanntlich nicht leben. also stehen hochbegabte menschen am fließband. statt bücher zu schreiben, die in den bestsellerlisten der welt oder auch nur der freunde landen würden. oder auf theaterbühnen die welt zu verändern. tagein, tagaus machen sie arbeit, die gemacht werden muss. und die sie täglich ein wenig mehr zerstört. dabei hätte doch eigentlich mit der industrialisierung auch mal alles besser werden können. man könnte die ungeheure produktivität der maschinen nutzen, um auch materiell unproduktives mit zu finanzieren. doch nach allem, was man hört, bleiben die meisten erfolgreichen menschen auf ihren werten sitzen, statt auch den ein oder anderen künstler oder geisteswissenschaftler mitzufinanzieren. und das, obwohl viele nur eine starthilfe bräuchten und sich, sobald sie sicher auf den eigenen beinen stünden, auch selbst tragen würden. aber macht ruhig so weiter, ihr kapitalistenpack. ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt. wenn eure kinder sich beim fernsehen nur noch zwischen mario barth und dieter bohlen entscheiden können, werdet ihr noch an mich denken.

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