der web-2.0-röntgenblick: plazes

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gerade bin ich über das web-2.0-projekt „plazes“ gestolpert. plazes bietet seinen usern den service, ihre aktuelle position anderen über das web zugänglich zu machen. machen jene dann auch mit, hat man jederzeit informationen, wo sich die eigenen freunde, kollegen oder auch familienmitglieder im moment aufhalten, und insbesondere, wer von ihnen zurzeit in unmittelbarer nähe ist, ohne dass man davon weiß – wer hat sich diesen service noch nicht gewünscht? meldet man sich bei „plazes“ an, kann man seinen eigenen ort anlegen und diesen oder auch andere mit anderen nutzern teilen. zusätzlich lassen sich auch informationen und bilder mit den verschiedenen „plazes“ verbinden, die alle eine eigene site unter plazes.com haben. über das „radar“ kann man sich direkt auf eine karte begeben, wo die gespeicherten orte und die menschen, die sich in der nähe der gewählten position befinden, direkt und live angezeigt werden. damit das ganze möglichst in echtzeit und völlig ortsunabhängig funktioniert, wurde zudem vor wenigen tagen die mobile version „m.plazes.com“ gelauncht, die auf mobilen geräten bequem über den browser des mobiltelefons aufgerufen werden kann. dort lassen sich dann wie auch vom heimischen computer die verzeichneten menschen und plätze in der umgebung erkunden sowie die eigene position mitteilen. fazit: „plazes“ ist eine der wenigen wirklich sinnvollen web-2.0-anwendungen. leider zahlt man jedoch mit seiner privatsphäre – und möglicherweise noch viel mehr, denn mehr als naheliegend sind die veröffentlichung des eigenen wohnortes als „plaze“ und der eigenen position, wenn man mobil unterwegs ist. das jedoch öffnet dem mißbrauch der daten tür und tor.

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