karoline tamati, besser bekannt als ladi6 (zumindest in neuseeland), hat letzten sonntag am yaam beach in berlin gespielt. hätte ich etwas früher als bescheidene 30min schonmal von ihr gehört, hätte ich mir den auftritt definitv angesehen – sehr schöne musik, von entspannt bis groovy wird jeder bedient. leider gibts wie so oft bei unbekannteren künstlern wenig/keine videos, daher hier meinen favourite song nur mit standbild – das einzig brauchbare video binde ich für die optik mal mit ein.
nach all dem theater bei den video music awards bin ich auf beyonces neue single aufmerksam geworden, die den preis für das video des jahres abräumte: single ladies. zuerst kam mir der track reichlich seltsam vor, irgendwie fehlte die melodie. da das video jedoch was hat, nämlich eine großartige beyonce, die den track mit reichlich groove auf den hüften einmal komplett durchtanzt, hab ich mich ziemlich schnell dran gewöhnt und finde ihn nun...sagen wir...nicht schlecht das video selbst hingegen ist ne granate. noch eine kleine randnotiz: das video ist in deutschland anscheinend exklusiv bei sevenload zu sehen, die haben sich wohl in weiser voraussicht die rechte geangelt. weder youtube noch mtv selbst zeigen in deutschland den clip. allerdings scheint dieser vorteil bei sevenload ebenso nötig wie ungenutzt zu bleiben: während das video bei youtube.com mittlerweile knapp 70 millionen hits hatte, verzeichnet de.sevenload.com bislang grad mal 3.275 visits, davon 20 von mir
in diesen tagen kommt das neue album von dennis lisk in die plattenläden online-stores. dennis wer? besser bekannt ist der hamburger als rapper denyo, teil der (absoluten) beginner. beatboxing und freestyling hat dennis jetzt aber erstmal an den nagel gehängt. die rap-szene habe ihn nach 20 jahren gelangweilt und er habe nicht mehr das gefühl gehabt, noch etwas neues beitragen zu können, gibt lisk bei jetzt.de zu protokoll. als er schließlich eines tages mitten in der schaffens- und sinnkrise im studio eine gitarre in die hand nahm, sei ihm wieder eingefallen, warum er eigentlich musik machen will. das ergebnis in bester songwriter-manier ist mehr als hörbar:
in seinen gesten kann er aber noch nicht so ganz vom hiphop lassen
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