bevor ich den song komplett vom radar verliere, poste ich den nochmal schnell: brokdorff klang labor mit "frohe schritte", einer der schönsten songs, die ich seit langer zeit gehört habe. unbedingte empfehlung, haben leider letztes jahr ihr konzert im supamolly in friedrichshain abgesagt. nadja von brokdorff, sergej klang und ekki labor sind übrigens die künstlernamen der drei.
gestern war bekanntlich sonntag. mein wochenende war bis dahin eher von ruhiger natur, bisschen sonne hier, bisschen arbeit dort, mal wieder sport, einkaufen, und schon war wieder sonntag. doch dann schüttelte mighty party-captain m.s. einen seiner berüchtigten party-tipps aus dem ärmel und so sollten wir schon wenig später auf dem dach des postfuhramtes in mitte zu fetten beats und kühlem bier in der sonne liegen.
bei prodigy brennt die luft - das scheint sich auch mit dem deutlich fortschreitenden alter der protagonisten nicht zu ändern. keith flint, liam howlett und keith palmer alias maxim reality gehen weiter ab, was die boxentürme hergeben. dabei brauchen sie auf dem neuen album "invaders must die" weder den techno noch die breakbeats neu zu erfinden, sie machen einfach, was sie am besten können: fette beats und eine mitreißende show. beim kracher "omen" ist das ganze beispielhaft: was wie übler prolltechno anfängt, bringt kaum das die ersten beats grooven problemlos ganze hallen zum ausrasten - aber seht und hört selbst:
um den bescheuerten link auszublenden muss man übrigens das menü unten rechts in der ecke öffnen und dann ganz oben klicken...
out hud wurden 1996 in sacramento, kalifornien gegründet. die bandmitglieder phyllis forbes und molly schnick, damals in der punk-band tourettes, trafen auf nic offer und tyler pope aus der punk-band yah-mos. dazu kam justin vandervolgen, mit dem offer und pope in der funk-combo !!! spielten, am mixer und fertig waren out hud. mittlerweile ist die gruppe nach new york umgezogen. „how long“ stammt vom bisher letzten album „let us never speak of it again“ aus dem jahre 2005 - leider gibt es kein video zum song.
pille palle alle pralle? mehr muss zu diesem video eigentlich nicht gesagt werden. produzent lützenkirchen wollte die partykultur und die "vibes" von berlin in einen song und konsequenterweise auch ein video stecken - entscheidet selbst, ob ihm das gelungen ist...
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