the sunshine underground wurde 1999 im englischen shrewsbury gegründet. der sound ist eine mischung aus independent und dance - sehr tanzbar, aber trotzdem rockig. zurzeit hausen die vier bandmitglieder craig wellington (gesang, gitarre), stuart jones (gitarre), daley smith (bass) und matthew gwilt (schlagzeug) in leeds. der song commercial breakdown stammt vom 2006er (wow, was man nicht so alles verpasst) debütalbum "raise the alarm", mit dem the sunshine underground übrigens als vorgruppe von lcd soundsystem auf tour waren:
lustig übrigens, wie wenig der sänger optisch zu meinem bild von ihm passt, nachdem ich bisher nur die mp3 gehört hatte
bei prodigy brennt die luft - das scheint sich auch mit dem deutlich fortschreitenden alter der protagonisten nicht zu ändern. keith flint, liam howlett und keith palmer alias maxim reality gehen weiter ab, was die boxentürme hergeben. dabei brauchen sie auf dem neuen album "invaders must die" weder den techno noch die breakbeats neu zu erfinden, sie machen einfach, was sie am besten können: fette beats und eine mitreißende show. beim kracher "omen" ist das ganze beispielhaft: was wie übler prolltechno anfängt, bringt kaum das die ersten beats grooven problemlos ganze hallen zum ausrasten - aber seht und hört selbst:
um den bescheuerten link auszublenden muss man übrigens das menü unten rechts in der ecke öffnen und dann ganz oben klicken...
der name peter fox mag zunächst gar nicht mal sooo vielen menschen ein begriff sein, das dürfte sich aber in letzter zeit immer stärker ändern. bislang wirkte der berliner musiker in erster linie im reggae-kollektiv „seeed“, welches sich zurzeit in einer kreativen pause befindet, die laut fox aber definitiv früher oder später ein ende finden wird.
bin grad über ein video gestolpert, das am kottbusser tor gedreht wurde, berlins drogenumschlagplatz nummer 1 und zentrum von kreuzberg 36. im ersten teil (0:56-1:32) bewegt sich die hauptdarstellerin dabei durch ein weißes treppenhaus hinauf auf eine art deck - hier geht man hinauf zur paloma bar. bewegt man sich jedoch zu weit in die tiefen dieses ortes hinein, begegnet man schnell wankenden gestalten und schlimmerem, auf dem weg zum paloma sieht man oft schon die ersten dunklen gestalten in den halbschatten. die schlechten vorahnungen, die dabei entstehen, haben sich gerade bestätigt: vor wenigen wochen gab es genau hier in einem der von junkies regelmäßig genutzten kellerräume einen raubmord.
dass sich manch einer vor dem altern fürchtet, ist weder neu noch verwunderlich. was sich new order jedoch dabei gedacht haben, für das video zu einem meiner absoluten all-time-lieblings-songs einen haufen hosenscheißer als doubles zu casten, ist schon rätselhaft. wer so gute musik macht, sollte da eigentlich drüber stehen. leider ist der subjektive optische eindruck aber bei der fälschung besser als beim original, und das liegt nicht nur am schlechteren sound der live-version.
endlich mal ein musik-video einer populären jungen popmusikerin, das ohne dessous auskommt. nicht nur, dass santi white ihre songs selber schreibt, sie braucht auch weder obszöne gesten noch fällt ihr der busen die hälfte des videos fast aus dem bh. nicht, dass ich prüde wäre, aber an gute musik erinnert man sich einfach deutlich länger und lieber als an die neueste siebzehnjährige, die sich anlässlich ihrer neuen single die möpse hat machen lassen. santi white ist einfach cool und souverän, schließlich weiß sie, dass sie einen echt coolen song auf ihrer seite hat und nicht groß mit posing irgendwas rausreißen muss - aber seht selbst...
pille palle alle pralle? mehr muss zu diesem video eigentlich nicht gesagt werden. produzent lützenkirchen wollte die partykultur und die "vibes" von berlin in einen song und konsequenterweise auch ein video stecken - entscheidet selbst, ob ihm das gelungen ist...
das dürfte wohl bis auf weiteres der längste titel eines musik-beitrags auf restrealitaet.org sein...viel verwundernder ist jedoch, dass die soul investigators nicht aus brooklyn stammen, wie es lead-sängerin nicole willis seit geburt behaupten kann, sondern aus dem eher nicht für soul bekannten finnland. doch auch in skandinavien geht musikalisch so einiges, wie bereits combos wie röyksopp oder die kings of convenience bewiesen.
und der nächste londoner artist...sogar geborener londoner spanischer abstammung, macht der 1984 geborene jack penate der britischen hauptstadt alle ehre. diverse gute songs auf seinem album "matinee", hier mal wieder das video mit der besten soundqualität. lohnt sich definitiv, mal die ganze scheibe einzuwerfen...
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