grand puba, oder bürgerlich maxwell dixon, stammt aus new rochelle im bundesstaat new york. seine musikalische entwicklung führte ihn über die masters of ceremony und brand nubian auch zu einigen solo-tracks, darunter 360 degrees (what goes around), welches am 17.10.1992 bis auf platz 68 der us-charts kletterte – viel vergnügen…
grade einen song gehört, der mich sehr stark an meine jugend erinnert - "3 a.m. eternal" von "the klf". zu diesem song habe ich dinge getan, an die ich mich nie wieder erinnern wollte und die ich hier niemals zugeben würde auf jeden fall war das album "the white room" eine der ersten cds, die ich damals mein eigen nennen und in den brandneuen cd-player schieben durfte.
bevor ich den song komplett vom radar verliere, poste ich den nochmal schnell: brokdorff klang labor mit "frohe schritte", einer der schönsten songs, die ich seit langer zeit gehört habe. unbedingte empfehlung, haben leider letztes jahr ihr konzert im supamolly in friedrichshain abgesagt. nadja von brokdorff, sergej klang und ekki labor sind übrigens die künstlernamen der drei.
habe gestern ein paar alte alben einer von mir hochgeschätzten, leider schon lange nicht mehr existenten punk-combo aus hamburg ausgegraben: ...but alive. vielen dürfte zumindest der damalige sänger, gitarrist und songwriter marcus wiebusch ein begriff sein, der kurz nach der auflösung von ...but alive 1999 kettcar gründete. vorher war wiebusch bereits bei rantanplan aktiv gewesen, eine auch nicht ganz unbekannte ska-band aus hamburg. hier nun einer meiner lieblingssong vom 1993er album "für uns nicht": "nur idioten brauchen führer".
nach all dem theater bei den video music awards bin ich auf beyonces neue single aufmerksam geworden, die den preis für das video des jahres abräumte: single ladies. zuerst kam mir der track reichlich seltsam vor, irgendwie fehlte die melodie. da das video jedoch was hat, nämlich eine großartige beyonce, die den track mit reichlich groove auf den hüften einmal komplett durchtanzt, hab ich mich ziemlich schnell dran gewöhnt und finde ihn nun...sagen wir...nicht schlecht das video selbst hingegen ist ne granate. noch eine kleine randnotiz: das video ist in deutschland anscheinend exklusiv bei sevenload zu sehen, die haben sich wohl in weiser voraussicht die rechte geangelt. weder youtube noch mtv selbst zeigen in deutschland den clip. allerdings scheint dieser vorteil bei sevenload ebenso nötig wie ungenutzt zu bleiben: während das video bei youtube.com mittlerweile knapp 70 millionen hits hatte, verzeichnet de.sevenload.com bislang grad mal 3.275 visits, davon 20 von mir
in diesen tagen kommt das neue album von dennis lisk in die plattenläden online-stores. dennis wer? besser bekannt ist der hamburger als rapper denyo, teil der (absoluten) beginner. beatboxing und freestyling hat dennis jetzt aber erstmal an den nagel gehängt. die rap-szene habe ihn nach 20 jahren gelangweilt und er habe nicht mehr das gefühl gehabt, noch etwas neues beitragen zu können, gibt lisk bei jetzt.de zu protokoll. als er schließlich eines tages mitten in der schaffens- und sinnkrise im studio eine gitarre in die hand nahm, sei ihm wieder eingefallen, warum er eigentlich musik machen will. das ergebnis in bester songwriter-manier ist mehr als hörbar:
in seinen gesten kann er aber noch nicht so ganz vom hiphop lassen
the sunshine underground wurde 1999 im englischen shrewsbury gegründet. der sound ist eine mischung aus independent und dance - sehr tanzbar, aber trotzdem rockig. zurzeit hausen die vier bandmitglieder craig wellington (gesang, gitarre), stuart jones (gitarre), daley smith (bass) und matthew gwilt (schlagzeug) in leeds. der song commercial breakdown stammt vom 2006er (wow, was man nicht so alles verpasst) debütalbum "raise the alarm", mit dem the sunshine underground übrigens als vorgruppe von lcd soundsystem auf tour waren:
lustig übrigens, wie wenig der sänger optisch zu meinem bild von ihm passt, nachdem ich bisher nur die mp3 gehört hatte
bei prodigy brennt die luft - das scheint sich auch mit dem deutlich fortschreitenden alter der protagonisten nicht zu ändern. keith flint, liam howlett und keith palmer alias maxim reality gehen weiter ab, was die boxentürme hergeben. dabei brauchen sie auf dem neuen album "invaders must die" weder den techno noch die breakbeats neu zu erfinden, sie machen einfach, was sie am besten können: fette beats und eine mitreißende show. beim kracher "omen" ist das ganze beispielhaft: was wie übler prolltechno anfängt, bringt kaum das die ersten beats grooven problemlos ganze hallen zum ausrasten - aber seht und hört selbst:
um den bescheuerten link auszublenden muss man übrigens das menü unten rechts in der ecke öffnen und dann ganz oben klicken...
der name peter fox mag zunächst gar nicht mal sooo vielen menschen ein begriff sein, das dürfte sich aber in letzter zeit immer stärker ändern. bislang wirkte der berliner musiker in erster linie im reggae-kollektiv „seeed“, welches sich zurzeit in einer kreativen pause befindet, die laut fox aber definitiv früher oder später ein ende finden wird.
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